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Alles aus

einer Hand

Google verfolgt seinen Plan weiter, selbst

passende Hardware für seine Dienste anzubieten.

M

it Daydream View präsentierte das Unternehmen ein

eigenes Virtual Reality-Headset. Dieses arbeitet mit

der neuen Virtual-Reality-Plattform Daydream zu-

sammen. Daydream View wird zum Preis von 69 Euro erhältlich

sein, jedoch ohne integrierten Bildschirm. Google konzentrierte

sich mehr auf das Design. Google zufolge sollen neben den frisch

vorgestellten Pixel-Smartphones noch viele weitere Daydream-fähige Geräte von anderen Herstellern mit dem Headset zusam-

menarbeiten.

Zum Release im November will Google das Daydream View in

der Farbe Grau anbieten. Ebenso sollen Varianten in Weiß und

Rot folgen, die im Google Store erhältlich sein sollen. Das Head-

set soll um 30 Prozent leichter sein als vergleichbare Geräte.

Neben YouTube-Videos, Sportveranstaltungen, Konzerten und

Inhalten von Google Play Filme sollen Google zufolge zahlreiche

weitere Apps und Einsatzmöglichkeiten für die Daydream-Platt-

form sowie das Headset folgen. Zum Headset gehört auch ein

Daydream-Controller. Dieser dient als Fernbedienung und der

Interaktion mit den virtuellen Realitäten und dem Headset. Mit

diesem können Objekte in der virtuellen Welt angewählt und di-

rekt bewegt werden.

Google bündelt erstmals Soft- und Hardware

Das neue Smartphone von Google heißt Pixel, ist ein indirekter

Nexus-Nachfolger und in zwei Größen erhältlich. Als Betriebs­

system ist das neue Android „Nougat“ installiert. Weiters gibt es

einen Pixel-Launcher, mit dem Nutzer schnell auf alle wesentli-

chen Apps und Funktionen zugreifen können. Herzstück des Pi-

xel ist der Google Assistant. Dieser soll Musik abspielen, Termine

vorlesen und den Alltag erleichtern; beispielsweise in Kombinati-

on mit Google Home. Er verschickt Nachrichten als SMS, Whats-

app etc. Der Assistant erkennt wichtige Informationen in Nach-

richten und zeigt Infos dazu an wie zum Beispiel die Position auf

Google Maps und die Route zu einem Restaurant. Dabei erkennt

der Assistant den Kontext. Dazu gibt es unbegrenzten Online-

Speicherplatz für Fotos und Videos (auch mit 4K) in Originalgrö-

ße, eine leistungsfähige Kamera, Videotelefo-

nie (Google Duo) und

Chattools. Mit der Funktion

„intelligenter Speicher“ wer-

den Fotos, die über einen län-

geren Zeitraum nicht angese-

hen wurden, automatisch

vom Handy entfernt und in

den Cloud-Speicher gelegt.

Wie diese Funktion genutzt

wird, entscheidet der Nutzer

selbst. Ebenso ist das Pixel

mit der Daydream-Virtual-

Reality-Brille kompatibel.

Der Lautsprecher, der alles kann

der intelligente echo von amazon Kommt nach europa

Was wurde aus der Zeit, in denen Lautspre-

cher wirklich nur einem Zweck dienten,

nämlich, Musik besser klingen zu lassen?

Die Digitalisierung und die damit einherge-

hende Vernetzung ermöglicht es nun, dass

intelligente Lautsprecher wie Echo von

Amazon zukünftig Einkaufslisten schreiben

und auch im Smart-Home-Bereich Einsatz

finden. In diesem Herbst soll der vernetzte

Lautsprecher mit Sprachsteuerung in

Deutschland, erstmals außerhalb des

englischsprachigen Raums auf den Markt

kommen, so David Limp, Amazon-Manager.

Der Lautsprecher Echo ist vor zwei Jahren

schon in den USA eingeführt worden.

Die Sprachtechnologie Alexa sorgt dafür,

dass nicht nur auf Zuruf Musik abgespielt,

sondern auch verschiedenste Haushalts-

aufgaben erledigt werden können, bei-

spielsweise, ein Taxi zu rufen oder den

Wecker zu stellen. Der Lautsprecher

konkurriert mit Lösungen wie jenen aus

dem Hause Google Now, Siri von Apple und

Cortana von Microsoft. Wann Echo nach

Österreich kommt, ist noch unklar. Gewiss

ist jedenfalls der Deutschlandstart – pünkt-

lich zur Weihnachtszeit.

bestseller

_fünf 2016

9

Das Smartphone Pixel, komplett

aus dem Hause Google.