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too godd to go, canva

12

bestseller

_fünf 2016

best

Apps

too good to go

Bei Großverbrauchern der Gastronomie setzt ein junges

Start-up aus Dänemark an: Mit der App „Too Good To Go“

(„Zu gut, um zu gehen“) wollen die Gründer Restaurants

helfen, ihre übrig gebliebenen Gerichte noch auf den Markt zu

bringen und sie so vor der Mülltonne zu bewahren.

Das Prinzip ist einfach: Teilnehmende Restaurants können im

Laufe des Tages eine Anzahl genormter Portionen zum Verkauf

über die App anbieten. Die Kunden können über die App oder die

Desktop-Version eine oder mehrere dieser Portionen für etwa zwei

bis vier Euro als Gutschein kaufen und das Essen zu der angege­

benen Zeit – meist kurz vor oder nach Ladenschluss – abholen.

Die Gastronomen packen ihre übrig gebliebenen Gerichte in die

von „Too Good To Go“ bereitgestellten Boxen – eigens mitgebrachte

Behälter sind nicht erlaubt.

LinkedIn Learning

Das Karrierenetzwerk LinkedIn hat

nun eine integrierte E-Learning-

Plattform. Über die App beziehungs-

weise die Desktop-Version sollen

Interessierte Zugriff auf passende

Onlinekurse erhalten. Das Angebot

richtet sich an Einzelpersonen und

vor allem an Unternehmen, die damit

das Wissen ihrer Mitarbeiter auf dem

neuesten Stand halten wollen.

LinkedIn Learning, wie es genannt

wird, nutzt die vorhandenen Infor­

mationen über Angestellte und die

jeweilige Branche,

um zielgerichtet

Kurse vorzuschla-

gen, die Mitar­

beitern in deren

Berufsalltag helfen

sollen. Die eng-

lischsprachigen

Kurse stammen

vom E-Learning-

Unternehmen

Lynda.com

, das

LinkedIn im April

2015 für 1,5 Milli-

arden US-Dollar

übernommen hat.

Inhaltlich werden

Kurse aus den Bereichen Wirtschaft,

Technologie und Buchhaltung

angeboten.

Auswahl von: Johannes Bauer

Sidekix

Sidekix ist eine Navigations-App, die darauf

ausgelegt ist, sich in Städten zu Fuß fortzu-

bewegen und Interessen beziehungsweise

Bedürfnisse auf der Route anzugeben und

vorzuschlagen. So wird man von der App

nicht wie ein Auto behandelt und bekommt

einen Google-Maps-Plan, sondern geht auch

mal querfeldein oder durch Häuserblocks.

Die Route wird von Sidekix entsprechend

den jeweiligen Interessen geplant. Unter

anderem werden Restaurants, Shops, Bars,

Clubs oder Galerien vorgeschlagen. Ebenso können die Routen in

Echtzeit mit Freunden geteilt werden. Einziges Manko: Die App

ist derzeit nur für iOS verfügbar, die Android-Version soll aber

noch dieses Jahr veröffentlicht werden. Aktuell ist Sidekix für

über 100 Städte verfügbar.

Canva

Die kostenlose Design-App Canva ermöglicht es, binnen wenigen Sekunden verschie-

denste Grafiken zu erstellen. Speziell im Bereich Social Media gibt es für Facebook,

Twitter, Pinterest oder Google+ bereits in der kostenlosen Version eine umfangreiche

Palette an Möglichkeiten von Schriften und Formen bis zu kostenlosen Stock Images.

Canva bietet auch eine Pro-Version an, in der die Auswahl an Formen, Grafiken et ce-

tera noch einmal größer ist und man den Designs eine individuellere Note geben kann.

Direkt aus der App lassen sich PDFs

und JPEG-Dateien erstellen. Ebenso

stellt Canva eine große Anzahl an

Stock Images bereit, die ab einem

Dollar zu erwerben sind – Doppe-

lungen werden so relativ einfach aus-

geschlossen. Canva ist nur für iOS

verfügbar – es gibt aber eine gut

funktionierende Desktop-Version.