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results, wechat, itranslate

12

bestseller

_vier 2016

best

Apps

Results

Weil der nächste Winter bestimmt kommt, hat die

adidas-Tochter Runtastic aus Linz ihre Fitness-App

Results TV-tauglich gemacht. Via Apple TV oder

Googles Chromecast kann man die Anleitungsvideos

für Fitnessübungen auf den Fernsehbildschirm

beamen. So soll das Turnen zu Hause effizienter

werden, während man sich gleichzeitig einen teuren

Trainer im Fitnessstudio spart. Prinzipiell kostenlos,

kostet die Vollversion von Results mit personalisier-

baren Trainingsplänen je nach Paket ab 1,17 Euro pro

Woche. Inspirieren ließ sich Runtastic zu Results

übrigens beimMünchner Start-up Freeletics.

WeChat

In den USA und Europa chat-

ten Hunderte Millionen Men-

schen mit WhatsApp. In China

hingegen greifen Nutzer zu

WeChat (dort „Weixin“ ge-

nannt). Die App ist ein mobiler

Gigant mit mehr als 700 Milli-

onen Nutzern, mit dem man

weit mehr als bloß chatten

kann. Mit WeChat können sich

User Taxis bestellen, online

shoppen, News

konsumieren

und bei immer

mehr Offline-

händlern sogar

bargeldlos zah-

len. Im Silicon

Valley hat man

die 2011 gestar-

tete Software

des chinesischen

Internetriesen

Tencent längst

am Plan. Vor

allem Facebook

(Messenger,

WhatsApp) be-

obachtet sehr ge-

nau, welche Funkti-

onen WeChat bietet, und lässt

sich deutlich von den Chinesen

inspirieren.

Auswahl von: Jakob Steinschaden

Prisma

Die russische Foto-App ist einer der

Überraschungserfolge des Jahres. Sie

verwandelt Smartphone-Schnapp-

schüsse in meist ansehnliche Mini-

kunstwerke, indem sie die Aufnahmen

mit speziellen Filtern versieht. So kön-

nen Nutzer ihre Fotos aussehen lassen

wie Gemälde von van Gogh, Munch

oder Kandinsky. Das funktioniert so:

Das Foto wird an die Hochleistungs-

server von Prisma gesendet, dort

umgerechnet und ans Smartphone

zurückgeschickt. Von dort kann der

Nutzer das Bild via Facebook, Insta-

gram oder Messaging-Apps mit Kon-

takten teilen. Laut Betreiber werden

die an die Server geschickten Daten

nicht aufbewahrt.

iTranslate

50 Millionen Downloads, fünf Millionen aktive Nutzer, vier Millio-

nen Übersetzungen pro Tag: Die Grazer Smartphone-App iTrans-

late könnte sich nach Runtastic und Shpock zum nächsten gro-

ßen Hit aus Österreich entwickeln. Sie kann Spracheingaben

blitzschnell in 90 verschiedene Sprachen übersetzen und

fungiert auf Reisen als digitaler Dolmetscher. Grundsätz-

lich kostenlos, verdient die kleine Firma der Gründer

Alexander Marktl, Gunther Marktl, Richard Marktl

und Andreas Dolinsek Geld mit kostenpflichtigen

Zusatzfunktionen wie dem Offlinemodus.