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Serientrends

aus Übersee

Positive Stimmung

nach den diesjähri-

gen LA Screenings, einer der bedeutendsten

internationalen Messen für Serien-Einkauf,

bei der über 1.500 Einkäufer aus 70 Ländern

die neueste Ware begutachteten – vor allem

Sony und Fox haben die Programmeinkäufer

überzeugt, so der internationale Tenor,

„Lethal Weapon“ aus dem Hause Warner

Bros. lieferte den großen Hit des Jahres.

„Charakterstark und kräftig, meist leicht im

Abgang“, charakterisierte Marcus Ammon,

Senior Vice President Film bei Sky, die in die-

sem Jahr präsentierten Serien und ortet ei-

nen „ganz leichten Trend zurück zum Proce-

dural Drama, das in den vergangenen Jahren

von horizontal erzählten Geschichten etwas

überschattet wurde“. Von der klassischen

Action-Geschichte über das zum Teil

abgedrehte Supernatural-Drama bis zur

spannenden Crime-Story war so ziemlich al-

les dabei, „also eine ausgewogene, gesunde

und kraftvolle Mischung, gewürzt mit einigen

neuen, mutigen Ansätzen.“ Hollywood habe

dabei seine Rolle als Impulsgeber für kreative

Ideen und Umsetzungen sowie für hoch­

wertig produzierte Pilotfolgen untermauert.

Auffallend war für Amon die hohe Anzahl an

Reboots beziehungsweise Fortsetzungen

bekannter Marken wie eben das angespro-

chene „Lethal Weapon“, aber auch „Training

Day“, „Prison Break“, „MacGyver“ oder „24“.

Die bei den LA Screenings präsentierten

Serien schwappen zumeist in späterer Folge

nach Europa über und werden auch hier­

zulande gezeigt, zudem sind sie Maßstab

in der grundsätzlichen Ausrichtung von

Serieninhalten.

Raffael Stiborek, georgejmclittle/fotolia

www.arabella.at

E

twa 90 Prozent der Österreicher besitzt

ein Smartphone, angebotene Tarife bieten

zumeist schon unbegrenzt Internetzu-

gang. Damit lösen Smartphones mit ihren mobilen

Datenpaketen und Zugang über WLAN den stationären Einstieg ins In-

ternet immer mehr ab, beleuchtet eine aktuelle Mindshare-Mindminutes-

Erhebung. Bereits 93 Prozent der Befragten im Alter von 15 bis 59 Jahren geben

aktuell an, WLAN zu nutzen. Sind die Nutzer außer Haus unterwegs oder in der Ar-

beit, greifen sie am liebsten über mobile Datenpakete auf das Internet zu. Am häu-

figsten machen das im Übrigen die Jungen. Dieser Umstand treibt wiederum die

Connectivity und die digitale Vernetzung voran. Was die Besonderheit am Thema

Connectivity ausmacht, scheint bei den Befragten angekommen zu sein. In Folge

dessen steigt auch die Bekanntheit der verschiedenen Connectivity-Technologien.

War im Vorjahr das vernetzte Zuhause bereits 83 Prozent bekannt, kennen den

Begriff jetzt bereits 90 Prozent – die Fernsteuerung von Geräten im Haushalt er-

scheint 59 Prozent realistisch. 62 Prozent glauben an die Vernetzung im Auto über

Smartphone für die Navigation, Telefonie oder Musik. Schon mehr als jeder Vierte

teilt übrigens Daten über die Cloud oder verbindet das Smartphone gleich mit dem

Auto. Besonders die Jüngeren sind bestens vernetzt. 37 Prozent der 15- bis 29-Jähri-

gen verwalten ihre Daten und Medieninhalte über Cloud-Dienste und machen sie auf

verschiedenen Endgeräten verfügbar.

Smartphones und

WLAN treiben

Connectivity voran 


Schauspieler

David Kross mit

dem Sky-Verant-

wortlichen

Marcus Ammon.